Jacob Beautemps: „Gerade in der jetzigen Zeit brauchen wir Lust auf die Zukunft.“

Shownotes

Wissenschaft spannend erklären, komplexe Themen verständlich machen und junge Menschen für Technik begeistern – dafür steht Jacob Beautemps seit Jahren. Im IdeenExpo-Podcast „Zukunft Orange“ spricht der Wissenschaftskommunikator, YouTuber und Moderator über seinen Weg zur IdeenExpo, seine Motivation und darüber, warum Optimismus für ihn eine zentrale Rolle spielt.

Transkript anzeigen

Transkript Jacob Beautemps

Zukunft Orange, der Ideen Expo Podcast. Zukunft Orange, heute aus Köln. Wir sind zu Gast bei, ja ich würde sagen, einem der Gesichter der Ideen Expo. Er ist Wissenschaftskommunikator, YouTuber, Autor, Moderator und ihr kennt ihn auch von Wissen live bei uns auf der großen Schaubühne. Jakob Breton, schön, dass du da bist oder schön, dass wir da sein dürfen bei dir. Ja schön, ihr seid immer hier herzlich willkommen bei mir im Studio, wenn ich bei euch herzlich willkommen bin. Ich hätte mir gerade schon mal so ein paar Stichpunkte zu dir gegeben, aber ich glaube, es ist noch einfacher, wenn du dich einfach kurz selber vorstellst. Blitzporträt. was ihr über mich wissen solltet. Hi, ich bin der Jakob. Ich bin ein Optimist. Ich liebe Innovation und ich finde tatsächlich, Innovation, die macht Lust auf die Zukunft und gerade in der jetzigen Zeit brauchen wir Lust auf die Zukunft. Ja, Lust auf die Zukunft, die werden wir auch am Messegelände ganz, ganz viel wieder haben, Juni diesen Jahres. Du bist ja auch schon wirklich seit vielen Jahren Teil von der Ideen Expo. Wie hat denn das Ganze bei dir angefangen? Wie bist du damals quasi zum ersten Mal zur Ideen Expo gekommen? Erzähl mal. Also erstmal war ich tatsächlich bei der Ideen Expo, bevor ich Teil der Ideenexpo war. Ich bin einfach mitgekommen mit einem Kollegen und habe mir das angeschaut und war da schon beeindruckt, wie gigantisch das einfach ist. Und dann gab es die digitale Ideenexpo während der Pandemie und ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich da hingekommen bin. Ich habe die Vermutung, dass es vielleicht an Ranga lag, also Ranga Yogeshwar, der einfach ein unfassbar toller Supporter ist und mich immer wieder an Orte gebracht hat, mit Menschen connected hat und ich könnte mir vorstellen, dass er was damit zu tun hat. Aber irgendwann hieß es einfach, willst du nicht vorbeikommen? Und dann war ich da und es hat so viel Spaß gemacht und dann seid ihr mich nicht mehr losgeworden. Und was war damals so dein erster Eindruck, als du das erste Mal dann quasi auf dem Gelände warst, vielleicht auch das erste Mal dann auf einer Bühne wirklich standest? Dass das genial ist. Und zwar ist es genial, weil man Naturwissenschaften, weil man Technikthemen eine große Bühne gibt. Normalerweise ist das immer so, hier ist noch so der Wettbewerb im Hinterzimmer und so und dann, ich weiß nicht, an der Schule oder so, der Sportwettbewerb, da ist die große Zeremonie und wenn wir jetzt über MINT-Themen sprechen, dann machen wir das sozusagen ein bisschen kleiner, im kleinen Rahmen. Und das ist so falsch, weil wenn man ganz ehrlich ist, also was schafft den Wohlstand in Deutschland, was schafft Zukunft in Deutschland und zwar nicht nur in Deutschland, sondern eigentlich weltweit, das sind die Naturwissenschaften, das sind die Menschen, die Innovation vorantreiben und deswegen ist es wichtig, das zu feiern und ich finde es so schön, weil meiner Meinung nach, also die Ideen-Expo war für mich der erste Ort, der das richtig verstanden hat und sozusagen Wissenschaft und Technik und Innovation cool macht. Und das ist wirklich so, so schön. Wie war es denn bei dir damals? Warst du schon immer so begeistert dafür oder gab es bei dir auch so einen Anschlusspunkt, wo du gemerkt hast, boah, das ist genau mein Feld, mein Metier, da gehe ich total drin auf? Ich habe das schon immer geliebt, muss ich sagen. Meine Mutter erzählt immer die gleichen Storys. So im Kindergarten, da habe ich da schon wirklich sehr viel gebastelt und gebaut und habe dann irgendwie so ein Haus gehabt, wo ich Elektrizität drin verlegt habe und so. Aber, und das finde ich ist immer ganz wichtig, ich hatte halt auch ein Riesenglück, weil ich immer Leute um mich rum hatte, die mich da supportet haben. Also mein Opa hat tatsächlich mit mir damals den Strom in meinem kleinen Spielzeughaus verlegt. Mein Vater hat mich ganz doll unterstützt, als ich als Jugendlicher ganz viel so Roboter gebaut und sowas habe. Und dann hatte ich auch ganz, ganz tolle Lehrerinnen und Lehrer, so gerade im Physikbereich. Viele Grüße an Herrn Deges und Herrn Paternoga. Wirklich grandiose Lehrer, die einen so motiviert haben. Und das hat sich dann so durchgezogen. Also auch im Studium, da waren so tolle Profs dabei, die wirklich so Lust darauf gemacht haben, die dafür gesorgt haben, dass ich dann nachher sogar gesagt habe, hey, ich habe jetzt schon hier irgendwie fünf, sechs Jahre studiert, aber ich mache doch einen Doktor dran irgendwie für nochmal fünf Jahre am Ende des Tages. Also ich glaube, das ist ganz entscheidend. Also Ich hatte eine Motivation aus mir selbst heraus, aber ich hatte so viele tolle Menschen, die mich motiviert haben, mich noch mehr damit auseinanderzusetzen. Und ohne die wäre ich, glaube ich, da nicht so tief eingetaucht. Und stell dir mal vor, der 13-, 14-, 15-jährige Jakob steht dann selber auf der Ideenexpo. Also was macht das mit den Kindern? Du schaust ja in ganz viele Augen von Kindern und Jugendlichen, die dann halt auch quasi zu dir hochschauen. Was ist das für ein Gefühl? Auch so ein Vorbild dann auch wirklich vor Ort zu sein? Das ist so schön, wenn man in diese begeisterten Gesichter schaut. Und ich glaube... eine Sache, die ich immer wieder erlebe und das kriege ich so viel gespiegelt einfach, ist, dass junge Menschen sagen so, ich wusste gar nicht, dass das auch Physik ist und dass das auch irgendwie Technikunterricht ist oder sowas, weil in der Schule, da sehen wir das meistens in einem Buch, da haben wir dann vielleicht irgendwie Versuchsaufbauten, die super theoretisch aussehen, also keine technische Anlage sieht ja aus wie so ein Schaltbrett in der Schule oder sowas, was meistens dann auch eher so aus dem 19. Jahrhundert noch stammt. Dort vor Ort sieht man halt wie krass das sein kann. Da sieht man, wie geschweißt wird, wie ein Auto zerlegt und wieder zusammengebaut wird, wie irgendwelche Roboter durch die Luft fliegen und sowas. Und ich glaube, ehrlich gesagt, das ist das Entscheidende daran, dass die Menschen sehen, die jungen Menschen und übrigens auch viele erwachsene Menschen, hey, das ist es, worum es eigentlich geht, wenn ich Physik, Chemie, Biologie, Technik, Informatik und sowas im Unterricht verfolge. Das ist der Hintergrund davon. Und ich glaube, das ist so schön da dran. Jetzt nimm uns doch mal mit, du hast ja deine eigene Show, Wissen Live heißt die, kann man auch zweimal am Tag auf dem Messegelände dann auf der großen Showbühne sehen. Wie sieht denn so eine Vorbereitung aus, wann fängst du dafür an, wenn du weißt, okay, diesen Sommer ist es wieder soweit. Nimm uns doch mal mit so in den Prozess und vielleicht kannst du ja auch schon mal so einen kleinen Ausblick geben, was wir da dieses Jahr so sehen können. Also das geht tatsächlich sozusagen mit Ende der letzten Ideen Expo direkt los, weil man dann anfängt zu reflektieren, das hat schon gut funktioniert, das fanden die total toll. Das hat nicht so gut funktioniert und dann macht man sich so Gedanken im Kopf und denkt, nächstes Mal, ich will, also ich habe immer den Anspruch, egal was ich mache, ich will es nächstes Mal noch ein bisschen besser machen. Noch ein bisschen krasser, noch ein bisschen, also das ist auch eine Gefahr, muss ich ganz ehrlich sagen, habe ich auch schon mal bei Projekten gemerkt, wo ich dann irgendwann so, oh mein Gott, was ist denn eigentlich hier, wie kommt denn das plötzlich, dass das so groß geworden ist. Gleichzeitig sorgt das dafür, dass man halt nicht stehen bleibt und das ist bei der Wissen-Live-Show definitiv auch so, dass man halt jedes Mal denkt, ich will es noch besser machen, noch größer und sowas. Und das erfüllen wir dieses Jahr auf jeden Fall. Es wird noch krasser für alle, die vorbeikommen, wissen live. Das wird dieses Jahr spektakulär. Wir haben ein total tolles Konzept. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber es gibt natürlich wieder viele Experimente. Aber, und das ist halt auch so cool, es gibt mega viel zum Mitmachen, wo man auf der einen Seite was gewinnen kann, was ich auch irgendwie immer schön finde, so Gamification. Auf der anderen Seite aber halt auch wirklich staunen kann, weil wir richtig fette Experimente haben. Und was ich auch sehr cool finde, es ist halt eine Show. Also es ist jetzt nicht irgendwie... Es ist kein Unterricht. Dein Wissen live klingt fast schon immer so ein bisschen zu altbacken. Es ist wirklich eine Show. Es gibt Tänzerinnen und Tänzer. Also es wird richtig, richtig fett. Kommt auf jeden Fall vorbei. Und du hast natürlich auch immer prominente Gäste oder nicht immer, aber oft prominente Gäste mit dabei. Wer hat sich denn da so bisher am besten angestellt, wo du sagst, boah, vielleicht hätte der ja auch so eine Zukunft in der Richtung Physik, Chemie, MINT generell. Weißt du, was ich so geil daran finde? Eigentlich jeder. Also ich hatte noch nie jemanden zu Gast. Das ist immer so geil. Ich treffe die ja dann vorher und ehrlich gesagt, man kennt sich ja auch im YouTube-Kosmos, die allermeisten kennt man schon irgendwie privat dann auch. Und dann sagen die einem immer so, ich habe in der Schule gar nichts mit zu tun gehabt. Und dann hast du die auf der Bühne und merkst plötzlich so, die haben auch voll Spaß dran. Also das ist so geil. Wir haben witzigerweise jetzt schon ein paar Influencer geschrieben, so hey, wäre das okay, wenn ich diesmal wieder mit auf die Bühne komme? Grüße unter anderem an Doc Felix, aber auch noch ein paar andere. Es ist schon irgendwie erstaunlich, dass man da so schön sehen kann. Wenn man das mal aus diesem Kontext, ich glaube, wir haben ganz oft das Problem, Leute lernen Naturwissenschaften in so einem Kontext kennen, der oft irgendwie Stress für die ist, der irgendwie so ein bisschen negativ behaftet ist. Ein bisschen trocken oft auch. Total, genau. Und ganz viele haben ja auch Angst davor. Und ich finde übrigens, also an der Stelle, jetzt weiche ich ein bisschen ab, aber ich finde es ganz wichtig mal zu sagen, es ist ein Problem, wenn man immer auch so von zu Hause gesagt hat, ja, war auch nicht, Mathe war auch nicht mein Fach oder Physik war auch nicht mein Fach oder sowas. Weil das führt dazu, dass die Leute dann auch so eine Abneigung entwickeln und Das ist dann ganz schwer, das wieder aufzubrechen. Die Ideen Expo schafft das halt wirklich, weil es dann so praktisch und spektakulär und sowas ist. Aber um nochmal deine Frage zu beantworten, also wirklich jede Person, die mitgemacht hat, ob das ein Laser Luca ist, ein Dena, ein Revi, ein Doc Felix oder auch die Wissenschaftlerin, die Amelie, alle haben sich immer mega gut angestellt und ich lasse die auch immer zusammen mit den Leuten aus dem Publikum was machen. Und das ist halt so geil zu sehen, wie die im Teamwork dann an so Knobelaufgaben oder kein Problem, Experimenten und sowas tüfteln. Ja, auch so für die Jugendlichen, dem Publikum so diese Barrieren abzubauen und dann wirklich auch das mit denen gemeinsam zu machen, halt nicht dieser stumpfe Unterricht, wo man sitzt und sich was anschaut, sondern so wirklich mit dabei ist, Teil der Show wird. Das finde ich auch immer so stark bei euch. Ja, ey, ich auch. Also ich freue mich wirklich wahnsinnig. Es sind noch knapp zwei Monate und ich kann es gar nicht erwarten. Also ich spiele das auch nicht oder so. Ich bin wirklich total begeistert. Ich habe total viel Spaß daran und habe das auch immer so. Also ich bin ja Ich bin ja wirklich zehn Tage dann vor Ort mit Proben und sowas. Zehn Tage lang lebe ich in Hannover und wirklich auch nur auf diesem Messegelände. Also ich schaffe das gar nicht, da irgendwie groß rauszukommen oder so. Und ich liebe es. Ich habe wirklich jedes Mal unfassbar viel Spaß dabei. Hast du da so einen Moment, an den du besonders gerne zurückdenkst? Jetzt auch gar nicht unbedingt nur auf die Show bezogen, sondern generell auf die Ideenexpo, wo du sagst, boah, also das ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Das war besonders spektakulär. Das war vielleicht eine nette Anekdote oder so. So ein kleiner, besonderer Ideenexpo-Moment für dich. wirklich unfassbar viele. Ich glaube, so was ich wirklich sehr so in meinem Herzen vielleicht auch wirklich drin trage, ist so dieses am Ende von der Ideenexpo, wenn die Verabschiedung ist und dann ist man da zusammen mit dem ganzen Team, mit Volker, mit Julia oder den beiden Julias, mit allen aus dem Team und fällt sich dann so in die Arme. Das ist irgendwie so geil, weil es ist halt, wie gesagt, zehn Tage lang nonstop ist man aufeinander und arbeitet, alle arbeiten an der gleichen Vision und Und das schweißt halt so krass zusammen. Und ich glaube, das ist so das, was ich wirklich unfassbar genieße. Das sind Freundschaften. Und man hält sehr zusammen. Und ich glaube, das ist ganz toll. Und natürlich drumherum. Ich bin ein großer Crow-Fan. Das war für mich wahnsinnig cool. War auch sehr witzig, weil dann irgendwann der Tourmanager... Also ich wollte mir einen Kaffee holen. Und auf der Bühne wurde schon die Kaffeemaschine wegen Crows Aufbau abgebaut. Und dann war der Tourmanager... komm mit, ich bring dich hinter die Bühne und eigentlich durfte da niemand hin, aber hat sich rausgestellt, er ist anscheinend auch ein bisschen Breaking-Lap-Fan und dann haben wir da noch ein bisschen hinter der Bühne da im Backstage-Bereich gequatscht und einen Kaffee getrunken und ich glaube, also keine Ahnung, es gibt so viele tolle, schöne Momente und ich meine, das ist halt ein Ort, wo nur glückliche Menschen zusammenkommen, also es ist wirklich, ich glaube, ich habe noch nie jemanden traurig oder sowas auf der Ideenexpo erlebt. Traurig maximal am letzten Tag dann. Das stimmt. Aber dann irgendwie so eine, es gibt ja unterschiedliche Formen von Trauer und ich würde sagen, es ist so eine schöne, so eine emotionale Traurigkeit, dass man sich darauf freut, in zwei Jahren dann sich wiederzusehen. Jetzt haben wir ja gerade schon von dir erfahren, du warst eigentlich schon immer komplett Naturwissenschaft und Technik verliebt, immer viel rumexperimentiert mit deinem Opa zusammen, hast du erzählt. Aber wann kam so der Punkt, wo du gedacht hast, boah, ich mache das vielleicht auch nicht nur für mich, sondern ich gehe wirklich dann nach draußen, vor eine Kamera, auf eine Bühne und dann Du setzt mich dran und schreib Bücher. Also wann hat sich das so bei dir so geswitcht, dass du wirklich dachtest, okay, ich gehe jetzt auch damit ja nach vorne, nach draußen an die Öffentlichkeit? Das war ein sehr absurder Weg. Also ich glaube, tatsächlich gibt es das so in YouTube-Deutschland auch eher weniger. Ich habe tatsächlich während meines Studiums bei der Produktionsfirma von Günther Jauch gearbeitet. Und ich habe damit mein Studium finanziert. Also angefangen habe ich wirklich bei E-Mails kommen rein. Oft waren die Leute sauer. Damals hat er noch so eine Talkshow gemacht. Dann waren die Leute immer sauer, wenn er was... zu irgendeinem Thema gesagt hat oder so. Und dann habe ich sozusagen diese Sachen sortiert und teilweise beantwortet, wenn wir so Standardantworten hatten und sowas. Damit fing es an und dann haben die halt irgendwann gesehen, so krass, der macht ja Naturwissenschaften und ich habe mal so Hobby-mäßig einfach mal Kurzfilme gedreht. Und dann, die haben immer nur Fernsehen gemacht, dann kam plötzlich die Idee auf, hey, lass doch auch mal YouTube ausprobieren, weil das ist ein bisschen late to the party, aber genau, fing dann so an mit, ja, das wäre doch mal cool, das auszuprobieren, aber natürlich kein Geld da und dann ist so ein Student eine super Auswahl. Genau. Und das war aber so, dass die hatten jemand, der hat mal ein Praktikum hier gemacht, der Philipp. Und der hatte ein Buch geschrieben und wollte dazu Videos produzieren. Und dann hatte sich irgendwie der Verlag, hat dann diese Videos bezahlt und dann ist daraus dieser YouTube-Kanal entstanden. Und ich habe den damals produziert. Das heißt, ich habe die Skripte geschrieben, ich habe Kamera gemacht, ich habe Schnitt gemacht und ich habe tatsächlich auch sowas wie Snacks oder so vorher noch geholt. Also es war wirklich so ein Komplettprogramm einmal von Jakob, dem Studenten. Und dann haben wir das tatsächlich relativ lange gemacht. Ich glaube anderthalb Jahre, zwei Jahre oder sowas. Und der Philipp hatte dann ein Startup gegründet und dann hieß es so, ey, ja, entweder wir hören auf oder Jakob, du gehst vor die Kamera. Und dann war ich so, boah, ich wollte nie vor die Kamera. Philipp hat vorher auch schon mal gefragt, ey, wollen wir nicht zusammen vor die Kamera? Boah, ich glaube, ich brauche das nicht, so Öffentlichkeit. Weiß ich nicht. Das heißt also, ich wollte das wirklich damals nicht, aber ich hatte dann auch schon so viel Lebensjahr da rein investiert und eine zerbrochene Beziehung und sowas, weil das teilweise auch sehr stressig war und so. Und da habe ich gesagt, okay, komm, ich probiere das jetzt mal aus. Fand es am Anfang auch ganz komisch so und habe immer... Wenn dann Leute auf dem Gang langgelaufen sind, habe ich nochmal gestoppt und gewartet, bis die weg waren, bevor ich weiter aufwärme. Also es war wirklich für mich eine krasse Überwindung. Und dann irgendwann habe ich mich immer wohler damit gefühlt und jetzt muss ich sagen, ich liebe das. Ich fühle mich total wohl, ich mache das total gerne. Aber ja, also sorry für diese lange Story, aber ich weiß nicht, wie ich es kürzer fassen soll. Ich bin da reingestolpert und es war nie mein Plan, aber ich bin jetzt einer der glücklichsten Menschen, die es gibt. Es gibt keinen Tag, wo ich so nicht ins Büro kommen möchte oder so. Aber wie viel Zeit verbringst du dann wirklich vor der Kamera und wie viel ist dann die Vorbereitung, die Fleißarbeit, die man vielleicht gar nicht so im Hintergrund sieht? Weil man sieht ja immer nur dann diese 15, 20 Minuten, wo es dann drauf ankommt. Aber wie viel steckt in so einem Video zum Beispiel drin? Das unterschätzt man, glaube ich, total. Das Interessante ist ja auch, das mache ja nicht nur ich. Ich habe ein Team und das ist wirklich, mir wird immer so ein bisschen schwindelig, wenn ich diese Zahlen nenne. Aber es sind 14 Leute in meinem Team. 14 Leute, die nur Breaking Lab produzieren. Von Leuten, die recherchieren, über eine Grafikerin, über Leute, die schneiden und dann wirklich auch Leute, die einfach nur Orga machen. Ich reiße ja dann auch relativ viel zum Drehen, für Vorträge und so weiter und so fort. Und das sind mittlerweile 14 Leute. Wenn man das mal hochrechnet, dann sitzen da Leute mehrere Tage, also mehrere Male 24 Stunden für ein Video, was am Ende 15 Minuten geht. Und das Drehen ist der kürzeste Zeitpunkt. Punkt davon. Also das Längste ist immer die Recherche. Das dauert mehrere Wochen, bis so ein Video dann fertig recherchiert ist und wir haben auch immer, wir haben Vier-Augen-Prinzip, das heißt, es gibt immer noch einen Fact-Check. Ich mache jede Fassung von jedem Skript, mache ich die finale Version, weil ich einfach möchte, also ich stehe da ja mit meinem Gesicht auch für und sowas. Genau, und das sorgt dann dafür, dass das wirklich deutlich länger braucht und das Drehen selber ist dann oft so schnell, weil man ja auch schon komplett im Thema drin ist. Also man beschäftigt sich da ja sehr, sehr viel mit und ich bin ja auch meistens im ähnlichen Themenkosmos unterwegs. Aber gab es da so einen Dreh, der dir besonders viel Spaß gemacht hat, wo du sagst, boah, das war jetzt eine besonders tolle Reise, ich habe gesehen, du warst neulich bei Siemens zum Beispiel unterwegs, bist jetzt auch bald wieder am wegfliegen, also irgendwas, woran du da besonders gerne zurückdenkst? Also auf der einen Seite, klar, diese Drehs, wo man irgendwo hinreist, ob es jetzt irgendwie bei Siemens Energy ist, wo man durch Deutschland reist und halt wirklich, also das ist so geil, man sieht da einfach, ey, hier passiert Innovation, made in Germany. Und da kommt ja sonst keiner hin. Da kommt sonst niemand hin, du kriegst auch Einblicke, da gibt es auch immer mal Momente, wo du sagst, das dürfen wir jetzt nicht filmen, das ist zu geheim. Ich sehe es natürlich trotzdem mit meinen Augen, das ist schon immer ganz cool. Dann muss ich sagen, ich glaube, für mich ist das Schönste nach wie vor dann auch die Menschen da zu treffen, weil das ist halt auch so toll, man trifft dann Leute, die so sehr für ihre Themen brennen. Und ich habe wirklich, ich weiß nicht wie viele hundert Innovatorinnen und Innovatoren ich auf dieser Welt schon getroffen habe von Menschen, von irgendwelchen berühmten Menschen, die einen Nobelpreisträgern und was weiß ich. Aber halt auch ganz viele, die in diesen Firmen arbeiten, von denen man niemals was hört. Und dann triffst du die und dann erzählen die dir mit so einem Glühen in den Augen davon, woran die arbeiten. Und das steckt total an und das macht so viel Mut. Und ich bin, glaube ich, deswegen auch, oft habe ich so um mich herum das Gefühl, dass die Leute fast schon depressiv sind. Und ich bin halt gar nicht so. Und wenn ich den Leuten dann erkläre, was alles Tolles gerade auf der Welt passiert, dann steckt das, glaube ich, auch immer so ein bisschen an. Dieses Anstecken, das kriegt man halt durch Menschen mit. Das kann man nicht durch, ha, hier ist mal so ein Artikel oder ein Video oder sowas, was einfach nur die Technologie, du musst die Menschen dahinter irgendwie nach vorne holen und dann steckt das so richtig an. Gibt es da so eine Technologie, die dich gerade da so besonders fasziniert aktuell, worauf wir uns schon mal so gefasst machen können? Boah, also ehrlich gesagt, es sind schon sehr, sehr viele Sachen parallel. Ich finde, ich habe jetzt gerade was gemacht zu MOFs, das sind so... ganz spezielle Strukturen. Dafür gab es tatsächlich letztes Jahr den Chemie-Nobelpreis. Und das Geile ist, das klingt jetzt erstmal sehr abstrakt, irgendwelche metallischen Konstrukte, die irgendwas Tolles können, aber im Endeffekt, was das so genial macht, dass die eine irre Oberfläche innen drin haben. Und man kann damit super, super viele verschiedene Sachen, man kann damit Wasser aus Wüstenluft filtern, man kann damit Unmengen an CO2 aus der Luft filtern, man kann damit aber auch einfach gewisse chemische Prozesse und sowas massiv beschleunigen und Und was ich so geil daran finde, ist, das ist wissenschaftlich genial, unfassbar interessant, auch eine tolle Entstehungsgeschichte von so einem Chemie-Prof, der sozusagen beim Unterrichten, wollte der was visualisieren, dann hat er plötzlich festgestellt, man könnte das ja so tatsächlich dann auch in der Praxis umsetzen. Da ist sozusagen die Innovation entstanden und die ist halt in der Realität angekommen. Also BASF und Svante, die haben wirklich Fabriken, wo die das im großen Maßstab herstellen und für verschiedene Dinge, wie zum Beispiel Rohstoffe, so CO2-Filter und sowas verwenden. Und das finde ich geil. Wie schnell das dann geht, ne? Ja, also es ist trotzdem immer so, denkt man sich, boah, jetzt dauert das wieder Jahre. Aber das kommt dann und dann hat das ein Tempo drauf. Wenn das gut ist, wenn eine Innovation gut ist, dann hat das ein irres Tempo drauf. Und ich glaube, das ist so das, was mich fasziniert. Aber da gibt es wirklich, also das ist ja das Geile. Man denkt also, ich werde auch immer gefragt, gehen dir nicht irgendwann mal die Themen aus? Und ich meine, ich mache das jetzt seit acht Jahren. Wir sind noch nie die Themen ausgegangen. Ich mache zwei Videos die Woche, ich habe noch nie einen Moment gehabt, wo ich dachte, boah, ich habe zu wenig Themen. Meistens ist es eher so, ja, hier, das sortieren wir nochmal aus und hier haben wir noch was Besseres und sowas. Es ist Wahnsinn. Es ist wirklich, wirklich Wahnsinn. Aber hast du da so ein Thema, wo du sagst, boah, das will ich unbedingt mal machen, was du aber irgendwie, wo du dich vielleicht noch nicht herangetraut hast oder was dir so besonders am Herzen liegt, wo du sagst, boah, das will ich unbedingt nochmal irgendwie unterbringen, aber vielleicht so ein bisschen in gesonderter Form. Gibt es da irgendwie so ein Ding, was bei dir... was so hier der Elefant im Raum ist quasi? Also ich würde auf jeden Fall gerne mal einen Parabelflug machen und da dann auch sozusagen natürlich Videos zu machen. Was hat denn eigentlich das mit der Weltraumforschung auf sich und sowas? Das ist auf jeden Fall ein Traum, den ich noch habe. Parabelflug, also wenn der DLR hier zuhört, meldet euch gerne. Ihr habt ja meine Nummer. Die Chancen stehen gut. Ja, das würde mich freuen. Also da wäre ich auf jeden Fall am Start. Und dann muss ich sagen, ich würde tatsächlich auch ganz gerne, ich gehe gerne an andere Orte, um mir anzuschauen, was passiert denn da innovationstechnisch? möchte unbedingt nach China, weil ich das Gefühl habe, dass ich habe da ein Bild, was wahrscheinlich nicht so ganz viel mit der Realität zu tun hat, weil ich kenne das halt auch nur aus den Medien und ich würde total gerne eine Tour machen, um mir das anzuschauen und zu gucken, so was ist denn da dran, weil ich zum Beispiel auch, ich mache immer mal wieder was über Innovationen aus China, es ist unfassbar schwer teilweise in der Recherche, klar auf der einen Seite wegen der Sprachbarriere, aber auch teilweise, weil dann heißt mal hier, das wird gebaut und dann findet man dann nachher irgendwie nicht mehr wieder oder man findet auch oft ganz unterschiedliche Zahlen und so. Also ich würde da total gerne vor Ort mich umschauen und das aber eigentlich überall auf der Welt, weil ich das so spannend finde, weil man ja auch sagen muss, also Fortschritt, das ist ja was Internationales, das geht über Grenzen hinweg. Deswegen also, ich würde am liebsten so eine Welttournee machen. Das ist glaube ich mein Elefantenbrauch. Ich würde gerne eine Welttournee über Innovation machen. Und noch eine zweite Sache, das möchte ich auch noch kurz ansprechen. Das zweite, was tatsächlich, das ist ein Traum, der ist relativ nah gerade für mich. Ich möchte einen Award ins Leben rufen. ich habe auch schon einen Titel, Made in Germany Award und es geht um Innovationen aus Deutschland. Und das ist, ich hatte ja vorhin schon gesagt, die Leute sind oft so ein bisschen depressiv und so negativ, was so die Stimmung über Innovationen in Deutschland angeht. Und der Made in Germany Award soll halt zeigen, wie viel Innovation es in Deutschland gibt. Und ich möchte sozusagen Innovationen aus Deutschland auszeichnen. Und das ist sozusagen, hoffentlich findet das noch dieses Jahr statt, allerspätestens nächstes Jahr. Ich bin gerade noch dabei, Partner zu finden, die das umsetzen wollen. Aber genau, das ist so mein, mein großer, mein großes Projekt, was so gerade vor der Tür steht tatsächlich. Jetzt hast du mir ja gerade auch am Anfang der Antwort quasi schon mal erklärt, was Moffs sind. Und ich finde, also eine deiner großen Stärken ist ja wirklich, so komplexe Inhalte leicht runterzubrechen. Das ist auch wirklich für jeden, selbst für mich, erstmal fadaulich ist. Wie kriegst du das denn hin? Weil ich stelle mir vor, wenn du dann irgendwie einen Dreh machst, ganz viel recherchierst, Auf dich passen ja tausende, zehntausend Informationen ein. Du bist auch super interessiert. Das heißt, es ist dann nochmal mehr, weil du hier quasi auch rechts, links alles noch ranziehst. Wie schaffst du das dann irgendwie, daraus dann ein gut verständliches 10, 15, 20 Minuten Video zu machen? Das stelle ich mir total schwer vor. Also ich glaube, da gibt es ein paar Punkte, die mir einfach immer... Also auf der einen Seite ist es mir wichtig, ich möchte alle Menschen abholen. Das ist, glaube ich, ganz wichtig, weil das ist ein ganz großes Problem. Oft machen wir Themen immer nur für die gleiche Bubble. Das möchte ich nicht. Ich möchte, dass wirklich jeder und jede das verstehen kann. Das ist erstmal so eine Grundhaltung natürlich, die jetzt erstmal ein Startpunkt ist. Ich glaube, was dann wirklich hilft ist, dass ich dann wirklich versuche immer so, ich habe wirklich Personen im Kopf und stelle mir vor, okay, kann die das verstehen? Kann diese Person das nachvollziehen, die sich vielleicht noch nicht so viel damit auseinandergesetzt hat? Das ist, glaube ich, eine ganz wichtige Methode. Und ich glaube, ehrlich gesagt, was mir ein bisschen zugute kommt, also ich war schon immer ein unfassbar neugieriger Mensch. Ich war jetzt auch nicht katastrophal schlecht in irgendwelchen Schulfächern, aber ich war jetzt auch nie, ich war nie der der Überflieger in allem so. Und also in der Schule ging es noch und dann kommst du ins Studium und das ist wirklich, das Physikstudium war hart für mich. Das will ich nicht irgendwie kleinreden, das war, ich kam da an und man ist ja in der Schule dann meistens schon so unter den Top-Leuten irgendwie im Physik-LK oder so, sondern dann merkst du plötzlich so, oh krass, hier sind natürlich nur die Top-Leute aus dem Physik-LK und die anderen Top-Leute sind nochmal eine Ecke besser als man selber da drin. Lass mal nochmal reinarbeiten, wahrscheinlich selber nochmal. Ich habe super viel lernen müssen. Ich bin auch mal durch eine Klausur gefallen und musste die wiederholen und sowas. Und habe dadurch aber, glaube ich, auch sehr gemerkt, dass ich mich in Themen reinarbeiten kann und dass ich Zugänge finden kann, wie sehr komplexe Dinge irgendwie einfacher werden. Und so eine Sache, die mir aufgefallen ist, ich glaube, das ist so ein bisschen das, was ich im Physikstudium, hat mich das oft am Anfang wahnsinnig gemacht und nachher habe ich, glaube ich, meine Dozierenden damit wahnsinnig gemacht. dass ich oft Dinge wirklich tiefer begreifen wollte. Und in der Physik fährt man eigentlich oft besser damit, wenn man so, also klar, man muss viele Dinge verstehen, aber manchmal muss man einfach Dinge auch akzeptieren. Und dann geht es um sowas wie eine Fourier-Transformation oder sowas, also so mathematische Dinge, die man dann einfach braucht, um irgendwas auszurechnen, um irgendwelche Kurven zu bestimmen oder irgendwelche Frequenzen oder was weiß ich. Da hat man den Weg, okay, ich akzeptiere das, ich suche mir die Lösung raus und dann weiß ich den Weg, wie ich das mache. Und ich wollte immer ganz genau verstehen, woher das kommt. Und am Anfang hat mir das dafür gesorgt, dass ich auch echt oft so ein bisschen Schwierigkeiten hatte, weil ich, also man kann halt viele Dinge, das ist sehr mühselig, da reinzugehen und Dinge im Detail dann immer nachzuvollziehen. Und manchmal ist es halt einfacher, sozusagen das Rezept auswendig zu lernen. Und dann bin ich aber irgendwann dazu übergegangen und habe halt wirklich die Dozenten gefragt. Und das hat die dann manchmal wirklich, es gibt wirklich tolle Momente, wo die dann auch so, krass, wieso ist denn das eigentlich so? wirklich schöne Momente so aus dem Vorlesungssaal noch. Was sie selber vielleicht auch gar nicht hinterfragt haben bis dahin. Absolut. Also ich meine, die werden das irgendwo, manchmal hatten die dann eine Antwort, manchmal haben die auch gesagt so, boah, ich liefere das irgendwie nochmal nächste Woche nach oder sowas. Aber es war so interessant, weil das war der Moment, wo es mir dann viel, viel einfacher gefallen ist mit dem Studium. Und ich glaube, das ist so ein bisschen das, was am Ende auch Breaking Lab ausmacht, dass ich immer versuche, Dinge sehr visuell zu erzählen und sehr sozusagen logisch aufeinander bauen. Wenig dieses, also ich versuche, nicht irgendwie mit Fachwörtern um mich zu werfen, damit ich möglichst schlau klinge oder sowas, sondern ich versuche wirklich, mich auf das Wesentliche zu fokussieren. Und das ist halt, ja, was sind die Hintergründe davon? Ich brauche nicht irgendwie zehn schlaue Begriffe nennen, sondern ich muss sozusagen eigentlich die Idee dahinter verständlich machen. Und das ist, glaube ich, der Grund, warum Breaking Lab ganz gut nachzuvollziehen ist. Gerade auch so zum einen dieses Begeisternde, aber halt auch auf Augenhöhe erklären, finde ich auch wirklich sehr, sehr stark. Und das machst du ja auch wirklich, um mal wieder den Bogen zu schlagen, auf Ideen Expo. Und da habe ich jetzt mal so eine kleine Frage an dich. Und zwar, wenn du jetzt, du hast ja auch schon gesehen, wir haben ja jedes Jahr hunderte Exponate, hunderte Aussteller. Wenn du jetzt so selber so dein eigenes Exponat mal entwickeln könntest, was würdest du gerne auf deinem Expo sehen? Boah, du bringst hier aber die richtig schweren Fragen mit. Bin ich vorbereitet. Okay, also welches Exponat würde ich gerne sehen? Ich glaube, ich hätte gerne ein Exponat, was einem hilft, so Verhältnisse zu sehen. Weil so eine Sache, die mir immer wieder auffällt, ist, wenn man sich Nachrichten anschaut oder auch einfach nur Diskussionen, ob jetzt in einer Talkshow oder im Freundeskreis, dass da oft mit Zahlen um sich geworfen wird. Und ich finde es so interessant, weil ganz oft fehlt uns eigentlich das Verständnis dahinter. Also was ist denn jetzt ein Kilowatt? Was sind jetzt 100 Megawatt? Was ist eine Tonne CO2? Was sind 10 Tonnen CO2? Da fehlt uns ganz, ganz oft das Verständnis. Und ich halte ja auch viel zu Vorträge. Und ich habe einen Vortrag, wo ich immer so eine Schätzfrage habe. Und da geht es nämlich darum… Stell sie mir mal. Okay, also es gibt eine CO2-Speicheranlage auf Island, lange Zeit die größte der Welt gewesen, die kann 4000 Tonnen CO2 im Jahr im Boden speichern. Abgefahrene Technik dahinter. Und ich frage dann immer die Leute, wer hat denn ein Gefühl dafür, was das eigentlich ist? Manchmal mache ich auch so eine Schätzfrage, stellt euch mal vor, wie viele Deutsche sind denn das ungefähr? Und ich habe das wahrscheinlich schon über 100.000 Menschen gestellt und zwar… Auf der einen Seite Schülerinnen und Schüler, auf der anderen Seite Leute bei irgendwelchen riesigen Tech-Unternehmen. Ich war sogar auf der COP in Dubai und habe da diesen Vortrag gehalten und diese Frage gestellt. Und es ist überall das Gleiche. Also selbst an so einem Ort wie der COP gehen ganz, ganz wenig Hände nach oben, weil viele Leute sehr unsicher sind. Und wenn man diese 4000 Tonnen mal umrechnet, dann kommt man darauf, das sind so ungefähr 357 Deutsche, die da kompensiert werden können. An einer der größten Anlagen der Welt. Aber 4000 Tonnen CO2 klingt unfassbar viel. Und dann ist es eine Kleinstadt. Nicht mal. Nicht mal. Es ist ein kleines Dörfchen. Ein kleines Dörfchen, ja. Und ich glaube, das ist halt das, was ich so spannend finde, weil in allen Medienberichten, die ich dazu gefunden habe, wurde einfach nur diese Zahl genannt. Und dann hatte ich das halt so, da kann ja kein Mensch was mit anfangen. Dann habe ich eine Dokumentation darüber gedreht und habe gesagt, okay, wir müssen das jetzt ins Verhältnis setzen. Dann habe ich das durchgerechnet und war so, hä, das war schon sehr wenig. Dann habe ich nochmal geguckt und so, nee, du hast es nicht vertan. Und das ist halt, diese großen Zahlen mal verstehen, das hilft so sehr. Und das brauchen wir in jedem Themenbereich. Und ich glaube, dazu wäre so ein Exponat ganz geil, weil man dann einfach mal ins Verhältnis setzen, was bedeutet das denn? Also ein kleines Beispiel, meine Mutter hat immer so dieses, mach hier das Licht aus, kostet ja alles Geld. Und dann ist sie aber an anderen Punkten, hat sie irgendwie so einen Heizlüfter laufen, weil sie es gerne besonders warm möchte oder sowas. Wie lange so eine Glühbirne anzeigen kann, wenn so ein Heizlüfter mal eine halbe Stunde läuft, das ist halt Wahnsinn, weil so eine Glühbirne hat irgendwie, weiß ich nicht, drei, vier Watt oder sowas. Und so ein Heizschüffler, der hat halt auch gern mal irgendwie ein paar hundert bis tausend Watt oder so. Das heißt also, dafür so ein Verständnis entwickeln, ich glaube, das wäre echt wertvoll. Also können wir hier ganz entspannt die Lampen noch ein bisschen anlassen? Ja, das ist alles LED hier, das heißt, also es ist relativ energieeffizient. Gar kein Problem. Gibt es denn auch noch Themen, die du gerne noch stärker auf die Bühne bringen würdest? Weil darauf hast du ja Einfluss. Darauf habe ich Einfluss. Das ist ja das Schöne, deswegen mache ich das ja tatsächlich. Also ganz klar, so Ich glaube, es gibt so ein paar Themen, die für uns unfassbar relevant sind, die dieses Jahr auch alle vorkommen werden. Es wird natürlich KI auf der Bühne geben. Es wird natürlich Robotik auf der Bühne geben, was glaube ich gerade so ein ganz, ganz heißes Thema ist, weil wir reden immer über KI. Ist unfassbar abstrakt. Wir kennen das so ein bisschen irgendwie durch so ChatGPT oder Gemini oder sowas, wo wir es vielleicht verwenden, um irgendwie mal was nachzurecherchieren. Kann man auch drüber streiten, ob das wirklich Recherchieren ist. Aber es fehlt oft so ein bisschen das Gefühl, was ist jetzt der praktische Nutzen? Und bei Robotik wird das halt ganz, ganz deutlich. Wenn man so einen Roboter hat, der KI nutzt und dann so ein bisschen smart wird, kann man irgendwie sehen, okay, das könnte der Nutzen davon sein. Und das finde ich ganz cool und das möchte ich auf die Bühne bringen und das machen wir tatsächlich auch, um zu zeigen, so das ist ein bisschen die Zukunft und wir haben die Möglichkeit, diese Zukunft mitgestalten. Also man kann Angst haben vor KI, verstehe ich total, aber ehrlich gesagt, es kommt nun mal. Jetzt geht es darum, dass man es versteht und dann mitgestaltet und dafür funktioniert. braucht man halt dieses Verständnis, also wenn man es mitgestalten möchte, muss man es erstmal verstehen und genau das werden wir bei Wissen live schaffen. Wie nutzt du KI, jetzt unabhängig von der Ideen Expo? Hat ein irres Ausmaß bei mir, auch so ein bisschen, weil ich habe mein komplettes Team darauf trainiert, in jedem Arbeitsschritt, also nicht, wenn es unnötig ist, aber wenn es sozusagen, wir können jetzt Dinge machen, die wir vorher nicht machen konnten, wir können so viel nervige Arbeitsschritte einschalten, wir können tatsächlich, wir haben ein neues Tool, da gibt man sozusagen das Material ein und dann schneidet der automatisch raus, wenn ich mich verspreche. Da saß vorher eine Person gut und gern mal auch eine Stunde dran oder so, um das zu sortieren. Und ganz witzig, ich hatte ja vorhin schon gesagt, ich habe als Student hier in dieser Firma angefangen. Damals habe ich per Hand noch Interviews abgetippt, weil es gab keine Software dafür oder keine bezahlbare Software. Das macht jetzt alles KI. Also wirklich in super vielen Arbeitsschritten. Ganz wichtig finde ich immer, dass man dieses kritische Denken beibehält. Das finde ich ein ganz großes Problem, dass das nicht unterrichtet wird, wenn ich KI einsetze. befreit mich das nicht davon, dass ich auch kritisch nachdenken sollte, wo kommt denn vielleicht die Information her, wo ist denn da vielleicht auch ein Fehler drin, ein Bias drin und sowas. Genau, deswegen, also ich glaube, ich nutze es ganz, ganz viel, ich versuche aber auch wirklich kritisch zu hinterfragen, ist das jetzt wirklich sinnvoll, ist das nötig. Genau, und ich glaube, also all diese Themen möchte ich gerne auch den Leuten mitbringen und das wird auch bei Wissen live, werden die Leute nicht drum herum kommen und ich glaube, es ist total geil, weil es halt sehr, sehr haptisch ist, sehr praktisch ist und halt wirklich einen Vorteil fürs eigene Leben hat. Und es auch jeder wirklich schon kennt. Und auch da fand ich jetzt beeindruckend, wie schnell es dann doch ging. Also das erste Mal von gehört, dann hat man es irgendwann benutzt und irgendwie gefühlt seit ein, zwei Jahren benutze ich es auch jeden Tag, gefühlt nur noch. Also auch da so zu merken, wie schnell noch diese Kurve dann geht. Jaja, also ich meine, das hat man bei jeder Technologie gesehen. Das haben wir bei den Autos gesehen, die die Pferdekutschen abgelöst haben. Das haben wir in ganz, ganz vielen Bereichen gesehen. Wenn eine Technologie irgendwie einen Mehrwert hat, dann werden wir die auch nutzen. Ich bleibe trotzdem dabei, dass es schon auch wichtig ist, also wir kennen sie alle, da hast du vollkommen recht, aber uns fehlt dann teilweise doch ein bisschen das Verständnis, was das denn eigentlich ist und wie man es sozusagen zielführend anwendet. Weil oft machen wir jetzt auch mittlerweile Dinge mit KI, wo man sich fragen könnte, ist das wirklich der smarteste Weg? Auf der einen Seite, weil wir da teilweise auch wirklich super sensible Daten an Menschen reingeben. Andererseits vielleicht auch, weil wir dieses kritische Denken, was meiner Meinung nach eine der wichtigsten Skills ist, die man heutzutage braucht, verlernen. Da gibt es wirklich Studien zu, die gezeigt haben, wenn Leute mit einer KI arbeiten, also jede Aufgabe einfach nur mit KI beantworten, weil lernen die dieses kritische Denken und erfüllen die Aufgaben in der Regel tatsächlich auch nicht so gut. Und die Kreativität vor allem auch. Genau, da kann man dann auch drüber, also sozusagen ich würde sagen, KI gut eingesetzt, kann die Kreativität fördern, wenn man das so ein bisschen so als Impulsgeber nutzt, aber dann sozusagen nicht einfach übernimmt. KI schlecht eingesetzt kann dafür sorgen, dass man selber irgendwie A, verlernt kreativ zu sein und ehrlich gesagt, ich würde nach wie vor behaupten, ich kann das dann schon auch spotten. Wenn jemand sozusagen nur mit KI was hinkriegt, ich Ich kann es nicht spotten, wenn jemand dann selber nochmal Input reingegeben hat und sowas. Aber wenn jemand einfach hier das mit KI irgendwie brainstormt, mir, weiß nicht, zehn Videoideen oder sowas, das kann ich dir sagen. Also würde ich wirklich, könnte ich einen Blindtest machen, kann ich dir sagen. Aber das als Impuls zu nehmen, ist mega smart. Als Impuls haben wir auch eine Kategorie und die heißt so. Sie haben Post. Das ist unsere Kategorie. Wir werden auch später von dir noch eine Frage mit aufnehmen für den nächsten Gast. Und wir haben jetzt eine Frage von unserem Vorgast und zwar von Martina Hake, sie ist Bauingenieurin bei Strabag und die hat eine Frage für dich dagelassen und die spiele ich dir jetzt einmal kurz vor. Ich bin Martina Hake von der Firma Strabag Umwelthandling aus Bremen und ich hätte eine Frage, welche Persönlichkeit möchten Sie gerne mal treffen und welche Fragen möchten Sie stellen? Natürlich, so Zeitreise ist immer sehr interessant. Also Sir Isaac Newton oder sowas zu treffen und ihn fragen, wie er auf all seine genialen Ideen gekommen ist, das wäre auf jeden Fall eine Person, die ich sehr, sehr gerne treffen würde. Und wenn wir jetzt so in der heutigen Zeit wären, ich glaube ehrlich gesagt, und ich weiß, dass ich mich damit ein bisschen auch in die Nesseln setze, aber ich finde es immer total spannend, auch von Leuten was zu hören, die ich selber vielleicht auch gar nicht nur gut finde. Deswegen, ich glaube, ich würde tatsächlich, also wenn ich jetzt sage, ich könnte jeden auf der Welt treffen... Ich glaube, ich würde tatsächlich ganz gerne mal so einen Donald Trump treffen und versuchen ein bisschen zu verstehen, wie der denn auf ein paar seiner doch sehr wilden Theorien und Ideen kommt. Weil ich glaube, das bringt mir noch viel, viel mehr, als wenn ich irgendwie eine Person, die ich sehr inspirierend finde, wo ich irgendwie zehn Bücher von gelesen habe, treffe, wo ich wahrscheinlich dann doch auch wieder über ähnliche Sachen rede. Also ja, meine Antwort wäre tatsächlich wahrscheinlich, also so jemanden wie Donald Trump, um zu verstehen, was geht in diesem Menschen vor, weil ich das Gefühl habe, das ist ja schon auch teilweise sehr crazy und da würde ich gerne mal reingucken. Aber hast du so ein Vorbild, wo du sagst, boah, vielleicht das habe ich schon mal getroffen, das würde ich gerne treffen? Ich habe vor einigen Jahren, bevor sie gestorben ist, Jane Goodall getroffen. Das war wirklich, das war sehr bewegend für mich, weil es war auch komplett ungeplant. Ich war beim Weltwirtschaftsforum. Ich bin da total zufällig so reingeraten. Die haben mich gefragt, willst du nicht vorbeikommen? Und wir haben hier auch so einen Diplomatenpass oder was weiß ich. Ich durfte da in diese gesicherte Area rein. Es war total verrückt. Und dann wirklich erster Tag, ich komme da an, bin noch total überfordert, weil irgendwie Sam Altman und Selensky neben mir plötzlich auf dem Flur langlaufen. Und dann fragt mich jemand, möchtest du mit Jane Goodall sprechen? Und ich so, ja, klar, auf jeden Fall. Und das war wirklich das herzlichste Gespräch, was ich je hatte. Und ich finde, die hat mir was ganz Tolles mitgegeben, was ich auch seitdem noch mehr versuche zu leben. Da kommt wieder dieser Optimismus, den ich ja irgendwie immer versuche zu verbreiten mit... Sie hat zu mir gesagt, also auf die Frage, was ist denn das, was sie mir und jungen Menschen mitgeben würde. Das Wichtigste im Leben ist Hoffnung. Denn ohne Hoffnung macht nichts einen Sinn. Und ich glaube, das ist so ein unfassbar starker Satz, weil der im Endeffekt bedeutet, ey, wenn wir keine Hoffnung haben, dann geben wir halt auf. Und das ist auch das Problem an unseren Medien heutzutage, glaube ich. Weil wenn man die ganze Zeit, also ich verstehe, wir müssen natürlich über Dinge berichten, weil... die berichten ja nicht immer gute Dinge. Also selten. Es ist wirklich sehr, sehr selten und es gibt gute Dinge da draußen. Ich mache da Videos zu. Ich denke mir so, warum ist das nicht in den Medien hier? Das größte Windrad der Welt wird in Deutschland gebaut. Klar gibt es da mal irgendwie so eine Randnotiz oder so und gerade da in der Lausitz, wo das gebaut wird, dann gibt es da Zeitungsartikel vielleicht. Aber es ist so wenig in den Medien, dass wenn ich Leute frage irgendwie, manchmal bei den Vorträgen so umfragen, dann kein Schwein weiß, wo das ist. Alle denken immer, ich frage dann immer so, woher glaubt ihr, kommt das? Dann rufen die Leute rein. Skandinavien, China, ganz viel und sowas. Und das Ding wird halt einfach in Deutschland gebaut. Und diese guten Nachrichten, die sind, glaube ich, so wichtig, weil ohne Hoffnung macht nichts einen Sinn. Und für Hoffnung brauchen wir halt auch manchmal gute Nachrichten. Ja, das wäre fast ein schönes Schlusswort, aber wir sind noch nicht ganz am Ende. Jetzt haben wir schon gesehen, du bist absolut drin, Wissenschaft, Naturwissenschaften, Technik, bist du total tief drin, seitdem du klein bist. Was sind denn so Themen außerhalb von deinem Fachgebiet, sage ich mal, die dich total begeistern? Ich liebe die Natur. Ich liebe Klettern sehr. Tatsächlich habe ich so vor ein paar Jahren für mich entdeckt und ich bin so jemand, ich mache mir immer Jahres-, Neujahrsvorsätze, aber versuche das sehr konkret zu halten. Und ich hatte letztes Jahr den Neujahrsvorsatz, ich möchte in der Natur klettern. Das habe ich dann auch zweimal gemacht und es war so schön. Ich liebe Wandern und so, das auf jeden Fall. Und tatsächlich habe ich vor ein paar Wochen für mich entdeckt, ich bin künstlerisch, also malerisch, komplett unbegabt. Aber ich habe dann angefangen mit einer Freundin, wir haben uns einfach so zum Malen getroffen, also einfach nur gequatscht und gemalt und das ist auch total geil. Also ich lerne gerade solche Dinge irgendwie für mich sehr zu schätzen und kann das nur empfehlen. Also abseits vom Bildschirm was machen, malen ist toll, in die Natur gehen ist toll. Ich glaube, das sind so die Dinge, die ich sehr liebe und die ich auch so ein bisschen als Ausgleich brauche, weil ich natürlich schon auch viel vom Bildschirm hänge, recherchiere und sowas. Magst du verraten, was dieses Jahr dein Vorsatz ist? Dieses Jahr? Es ist... bin so ein bisschen in einer Phase, wo ich das Gefühl habe, ich bin so auf der Suche danach, wo ich die Erfüllung im Leben finde. Und ich habe schon viele Punkte, die mich sehr erfüllen. Sehr persönlich, ich habe Podcasts plötzlich hier. Aber genau, ich glaube, ich will nicht lügen, sondern es ist tatsächlich so, mein Vorsatz für dieses Jahr ist so zu finden, okay, wo will ich langfristig hin? Und das ist ein sehr, sehr großer Vorsatz. Ich habe vorhin gesagt, ich suche mir konkrete Vorsätze, aber ich glaube, ich hatte Ende letzten Jahres so ein bisschen so eine eine leichte Sinnkrise und habe daraus dann für mich so gemerkt, so okay, ich beschäftige mich jetzt mal mehr damit und mache das tatsächlich auch und also in einem ganz, auf einer ganz positiven Art würde ich sagen. Aber ja, es geht so ein bisschen tatsächlich dieses Jahr für mich darum, okay, wo soll denn diese Reise hingehen von meinem Leben? Man hat ja dieses eine Leben nur und ich möchte damit natürlich irgendwie was mit Sinn machen und darum geht es ein bisschen. Kurzfristig geht sie hoffentlich erstmal im Juni auf das Messegelände nach Hannover zur Ideen Expo. Was wünschst du denn? Worauf freust du dich am meisten bei der D-Expo? Was wünschst du dir für die Veranstaltung? Ist ja die zehnte jetzt auch. Ich wünsche mir, dass wir alle ganz viel zusammen feiern, dass wir wirklich gute Laune haben, ganz viel Optimismus verbreiten und wirklich junge Menschen dafür Brand setzen, sich mit Naturwissenschaften, mit Technik, mit Innovation, mit MINT-Berufen auseinanderzusetzen. Da bin ich aber auch ganz optimistisch, dass wir es schaffen werden und ich glaube, ich freue mich ehrlich gesagt einfach sehr darauf, euch alle wiederzusehen. Das ganze Ideen-Expo-Team, aber auch all die Leute, die zu Besuch kommen. Das wird Wahnsinn. Das wird ein richtig, richtig geiler Sommer. Ich freue mich total drauf. Jakob, eine letzte Frage habe ich noch an dich. Und zwar, wenn du jetzt so deinem eigenen 14-, 15-jährigen Ich was sagen könntest, was würdest du dem sagen? So stellvertretend jetzt mal für alle Jugendlichen, die vielleicht auch noch nicht so ganz wissen, wohin mit sich in dem Moment, was das Leben für sie bereithält, beruflich auch, was die Perspektiven angeht. Was würdest du denen gerne mitgeben? Ich glaube, lieber... 10- oder 12-jähriger Jakob, vielleicht finden in dem Moment nicht alle Leute cool, dass du dich für Technik und Naturwissenschaften begeisterst, aber warte mal ein paar Jahre ab, da gibt es ein paar Menschen, die das ganz gut finden, was du machst und bleib deiner Leidenschaft treu. Wenn du Bock darauf hast, egal ob die Leute das uncool finden oder was weiß ich, Sprüche drücken, am Ende macht dich das glücklich und ich kann sagen, Jakob, du wirst sehr glücklich werden. Ich finde es sehr cool. Vielen Dank, Jakob Bouton. Danke. War sehr schön.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.